Hinter den Kulissen

„Du bist dran mit einsingen“ „aah ich kann grad nicht, ich find mein Kostüm nicht und ich muss noch meine Haare kreppen.“ „Egal, mach’s nachher, sonst sind deine fünf Minuten um, bevor du auch nur ein „ouo“ gesungen hast.“ „Na gut“, ab geht’s. Halb geschminkt und sich noch schnell das T-Shirt über den Kopf ziehend renne ich runter zu Frau Schlag. Nach einem schnellen Propellern und einigen Übungen zu meinem Solostück begebe ich mich in die fähigen Hände der Bühnenbild-AGler. Diese schaffen es wie jedes Jahr, uns Theater-AGler um ein Vielfaches zu verschönern, obwohl einige von uns dem Make-up eher abgeneigt sind. Schillernder Lidschatten, Blume ins Haar, Flower-Power-Kleid und fertig ist der Hippie. Fertig ist der Hippie? Wirklich? Steckt da nicht mehr dahinter? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, machen wir einen Zeitsprung und starten im September letzten Jahres.

Wir befinden uns im Raum 404, die Theater-AG ist vor lauter neuen euphorischen Schauspielern kaum wiederzuerkennen. Die wild zusammengewürfelte Gruppe lernte sich jedoch durch Improvisationsübungen, Vertrauensübungen oder bei ersten Szenenproben zu Hair recht schnell kennen und lieben. Auch das gemeinsame Tanzen und Choreographieren unter der professionellen Leitung von Frau Pachur brachte viel Spaß und schweißte die Gruppe zusammen.

Im Vergleich zu den vorherigen Stücken der Theater-AG war Hair das bisher aufwendigste, darum gab es bis zur Premiere im Mai noch viel zu tun. Wir probten, sangen und tanzten um die Wette, es wurde gebastelt und Kostüme wurden herbeigeschleppt, alle Beteiligten schienen sich regelmäßig an Kreativität und Leidenschaft zu übertreffen. Dass das Ganze sehr zeitaufwändig war, versteht sich von selbst, vor allem in der Woche vor den Aufführungen haben wir Tag und Nacht geschafft.

Im Endeffekt hat sich der Aufwand allerdings mal wieder richtig gelohnt, denn das Projekt war einfach HAIRlich. Wir alle werden die lustige und intensive Zeit der Hairproben sehr vermissen und möchten uns bei allen Beteiligten, den Mitgliedern der Band, des Chors, der Technik-AG, der Bühnenbild-AG, der Choreo-AG, der Theater-AG und natürlich besonders bei den „solche Projekte ermöglichenden Lehrern“ Herr Fechter, Herr Mundel, Frau Schlag, Frau Pachur, Herr Reiß, Herr Reich, Frau Arnold und Herr Miller von ganzem Herzen bedanken.

Ohne solche Projekte wäre die Schulzeit wirklich nur halb so schön!

Es freuen sich auf nächstes Jahr,

Elena Kienzler und Fiona Breucker

Einladung zum Musical
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Einladung in den Eltern-Lehrer-Schüler-Chor
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