Ausflug in Eiszeitmuseum der Klasse 6b

Am 4.Dezember 2009 gingen wir, die Klasse 6b, mit Herrn Neumann und Frau Ewen ins Eiszeitmuseum Stuttgart. Um 8.30 Uhr stiegen wir an der Albstraße in die U-Bahn und am Schlossplatz aus. Zuerst liefen wir zum falschen Museum, fanden dann aber das Richtige.
Als wir ankamen, wurden wir gleich in 2 Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe wurde von einem Mann durch das Museum geführt, die andere von einer Frau.
Uns sollten wir an Skelettfunden auf Bären, Hirsche und andere Tiere erraten. Danach sahen wir auf Bildern an den Wänden den Ablauf der Eiszeit. Das braune Fell eines Fuchses war auch sehr interessant. Es diente als Kopfbedeckung und kennzeichnete höhergestellte Persönlichkeiten. Wir Schüler durften es auch einmal aufziehen. Es sah sogar lustig aus, wenn wir Schüler es auf dem Kopf trugen. Auch in ein Steinzeitzelt aus Tierhäuten konnten wir hineingehen. Das meiner Meinung nach Spannendste war, als uns erzählt wurde wie man Ausgrabungen gemacht hat. Unsere Führerin hat selbst als Ausgrabungen gearbeitet und konnte uns die Arbeit einer Archäologin gut erklären. Ebenfalls spannend war, dass man sogar bei uns in der Nähe, auf der Schwäbischen Alb, Schmuck, scharfe Klingen und Speerspitzen der  Eiszeitmenschen gefunden hat. Noch dazu eine Flöte, das älteste Musikinstrument der Welt im Original. Man konnte dann auf Tonband hören, wie darauf gespielt wurde. Ich finde, dass unsere Museumsführerin uns sehr ausführlich von der Eissteinzeit erzählt hat. Am Ende des Ausflugs durften wir einen Lederbeutel basteln. Die andere Möglichkeit war, aus einem Speckstein ein Herz, eine Kette oder wer es wie unsere Leiterin schaffte, sogar einen kleinen Elefanten zu fertigen. Nach dem Basteln konnten wir uns noch circa eine ¾ Stunde selber im Museum umschauen. Natürlich waren alle im überteuerten Museumsshop und schauten zu, wie die Verkäufer aus Wasser und Pulver sehr schlechten Pulverschnee machten, der nach 20 Sekunden wieder geschmolzen war. Der Besuch im Eiszeitmuseum, fand ich, war ein tolles und spannendes Erlebnis.

David Rundel 6b.

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