Studienfahrt nach Rom

In der Woche vor den Herbstferien stand unsere Studienfahrt nach Rom an. Am Anfang lief nichts wie geplant: Erst hatte der Flug Verspätung, dann haben wir unseren Anschlusszug verpasst und zuletzt kamen wir sogar zu spät zum Abendessen. Doch dann konnte der Tag doch noch schön ausklingen, als wir einen Nachtausflug zum wunderschön beleuchteten Kolosseum machten. Aber nach diesem ersten Tag kam es mir so vor, als bestehe Rom zur Hälfte nur aus Treppen.

An den folgenden Tagen hat uns Frau Severidt das antike Rom gezeigt – oder besser gesagt: das, was davon übrig ist. Besonders die Abendausflüge haben mir sehr gefallen, da viele Gebäude nachts wunderschön beleuchtet sind.

Wir sind viel mit der Metro gefahren (die Metro kann man sich etwa vorstellen wie eine halb so große, aber doppelt so volle Stadtbahn in Stuttgart.)

Besonders erwähnenswert ist vielleicht noch unser Tagesausflug nach Ostia. Wir haben einen ganzen Samstag in der ehemaligen Hafenstadt Roms verbracht, von der allerdings zum größten Teil nur noch die Grundmauern übrig sind. Frau Severidt konnte zu 110% der Ruinen etwas erzählen (was sie auch tat). Aber wirklich langweilig war es nicht, auch wenn es sich gegen Ende etwas hingezogen hat. Dafür hatten wir mittags ein leckeres Picknick (auf Grabsteinen und Sarkophagen … es hat trotzdem geschmeckt).

Und eines muss man den Italienern wirklich lassen: sie haben das allerbeste Eis der Welt. Allein schon die Auswahl kann einen sprachlos machen (über 100 Sorten!). Nur leider ist das Eis dort auch teuer.

Alles in allem hat mir die Studienfahrt gut gefallen, auch wenn wir teilweise so viel gesehen haben, dass es schwer fiel, sich alles zu merken. Aber allein schon die Ausflüge durch Rom in der Nacht waren die Reise wert.

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