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Chemie Exkursion zu Südzucker in Offenau

Am 02.12.2015 sind die J1 und die J2 nach Offenau zur Südzucker AG gefahren, um eine Fabrikbesichtigung zu machen. Frau Kindle, Herr Friebolin und Herr Hamann haben uns begleitet. Die Fahrt mit dem Bus begann im Stau. Trotzdem trafen wir wie geplant in Offenau ein. Daraufhin erhielten wir mithilfe einer informativen PowerPoint Präsentation eine gemeinsame Einführung in die Geschichte der Firma, in das Unternehmen und in die Zuckerherstellung der Südzucker AG. Der letztjährige Umsatz von 6 Mrd. € wurde nicht nur durch Zucker sondern auch durch die anderen Sektoren, Frucht, Spezialitäten und CropEnergies, in denen die Südzucker AG auch marktführend ist, erwirtschaftet. Diese anderen Sektoren wurden uns in einem werbeähnlichen kurzen Film erläutert. Da der durchschnittliche Verbrauch pro Jahr und Person bei 35 kg Zucker liegt, verarbeitet unsere besuchte Fabrik ca. 1,4 Mio. t Zuckerrüben zu 240.000 t Zucker pro Kampagne (knapp 97 Tage/ Jahr)

Anschließend wurden wir samt Sicherheitsausrüstung über das Werksgelände geführt und danach in die einzelnen Abteilungen begleitet. Die erste Station unserer Führung war die Rübenanahme, weiter ging es dann zur Verpackung des Zuckers, wo uns ganz genau (auch durch einen weiteren kurzen Film) gezeigt wurde, wie der Zucker in die uns bekannten Verpackungen kommt. Zuletzt wurden wir noch in den Teil des Betriebes geführt, der vielen wie eine Sauna vorkam, da die Maschinen die zur Zuckergewinnung benötigt werden sehr viel Wärme abstrahlen. Zum Schluss sahen wir noch einen dritten kurzen Film der uns nochmals einen groben Überblick über die Zuckergewinnung gab. Somit wurde uns der Weg von der Zuckerrübe bis zum Zucker erläutert, erklärt und veranschaulicht, der sich wie folgt kurz zusammenfassen lässt:

Zuerst werden die Rüben gewaschen und zerkleinert, daraufhin werden sie erhitzt und schließlich filtriert. Der entstandene goldgelbe zähflüssige Dicksaft wird danach bei starkem Tiefdruck und niedriger Temperatur gekocht um die Kristallbildung zu beschleunigen, und somit den Zucker zu gewinnen. Nebenprodukte wie z.B. ausgelaugte Rübenschnitzel oder Melasse die bei der Zuckergewinnung entstehen, sind kein Abfall sondern werden als Beispiel zu Viehfutter weiterverarbeitet.

Beeindruckend war, dass im Verhältnis zu der Größe der Fabrik sehr wenige Menschen zu sehen waren. Dafür sind die vielen Maschinen verantwortlich, die fast ohne menschliche Hilfe arbeiten können.

Nach der lehrreichen Führung, erhielten wir alle einen kleinen Mittagssnack mit reichlich Auswahl. Nach diesem Mahl durfte jeder eine Packung „Glückswürfelzucker“ mit nach Hause nehmen. Zum Schluss machten wir noch ein Gruppenfoto und fuhren, ohne Stau und reibungslos, wieder zurück nach Stuttgart.

David Schupp, Sören Glaser-Gallion

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