Indianermuseum



Indianer brauchten kein Geld.
Indianer haben alles selber gemacht.
Alles aus Natursachen,
Und sie waren viele hundert Jahre damit zufrieden!

Mit diesen Worten beginnt unsere Rundführung.
Wir befinden uns in einem der begehrtesten Museen um Stuttgart, genauer gesagt, im Indianermuseum Bretten.
Im Rahmen des Englischunterrichts sind wir eine von 300 Klassen, die jenes Museum jährlich aufsuchen.
Außerdem werden hier jährlich 50 Geburtstage gefeiert.
Es scheint beliebt zu sein…
Der erste Blick verrät uns allerdings nicht allzu viel.Wir befinden uns im Vorhof des Museums, danach sieht es allerdings nicht aus.Kurz darauf erscheint der Museumsinhaber und Indianerstammesmitglied, welcher sich als Onkel Tom vorstellt.Übersetzt bedeutet sein Name Turned Apple.Onkel Tom hat tatsächlich sein Haus zu einem Museum umfunktioniert.Somit hatte sich unsere Theorie von vorhin bestätigt.Er führt uns also durch seine einzigartige und von Unikaten angehäufte  Sammlung und veranschaulicht uns sein Leben.Somit verschafft er uns einen Rückblick auf das Leben der Indianer.Er redet und erzählt pausenlos, er kann seine Faszination kaum bändigen.Hier und da einen guten Witz und authentischer Humor.

Indianer hatten ihn schon als Kind fasziniert und interessiert, so knüpfte er sich diese als Vorbild vor.
Er entschied sich für ein friedliches Leben, bestand Prüfungen, wurde somit im Stamm aufgenommen und erarbeitete sich den Respekt seiner Kumpanen.Er lernte die Sprache und Gebräuche der Indianer seines Stammes, die ein friedliches Leben führten, sich wenige Probleme bereiteten und sich der Umgebung und Natur anpassten.
Sie lebten frei nach dem Lebensmotto Very simple, very simple.Allerdings unterdrückten wir Bleichgesichter deren Stämme mit Schusswaffen und zerstörten ihren atemberaubenden Lebensstil.Durch die Bleichgesichter verloren sie außerdem große Teile ihres Territoriums.

Heutzutage sind die Lebensbedingungen der Indianer sehr miserabel. Sie leben in sogenannten Reservaten, in denen sie von Spielcasinos und den Weißen abhängig sind.Sie ernähren sich seit Kindertagen fast ausschließlich von Fastfood.Viele haben Übergewicht und sind krank.Es wird Massen an Alkohol getrunken und schon sehr früh Auto gefahren.Es scheint so, als würden in diesen Reservaten keine Gesetze gelten.Das hat der weiße Mensch also aus einem einst so friedlichen und selbstständigen Volk gemacht…

Die Museumsstücke beinhalten jedoch meist die Blütezeit der Indianer. Sie spiegeln Elemente und Handlungen der Indianer wieder.So dürfen in Onkel Toms Kollektion Tipis, Büffel, Kleidung, Werkzeuge und Speere, sowie getrocknete Abfallprodukte, die er als Rohstoff verwendet, nicht fehlen.Gegen Ende der Exkursion durften wir noch mit Onkel Toms Blasrohr, das Indianerstämmen als Jagdwaffe gedient hat, schießen und Feuer mit Feuersteinen erzeugen.

Letztendlich hat uns der Besuch sehr beeindruckt.Ich denke, jeder einzelne hat letztendlich etwas Positives mitgenommen, sei es ein neuer Sichtpunkt der Dinge oder etwas Erfahrung.Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Ein Bericht von Elias Kieser und Mario Wachter (8b)

 

Zurück