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Station 8

Eine Station des "Virtuellen Bibelwegs Degerloch"

Wer kann die Auserwählten Gottes anklagen? Gott ist es, der gerecht macht. Wer kann sie verurteilen? […]

Was kann uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis oder Not oder Verfolgung, Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert?

Doch all das überwinden wir durch den, der uns geliebt hat.

Denn ich bin gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Gewalten der Höhe oder der Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.

(Röm 8, 33-39)

Immer wieder passiert es, dass Unschuldige verurteilt werden – sei es vor Gericht oder in unserem alltäglichen Leben. Dabei scheint es den Verurteilenden oft nicht wichtig, ob der andere wirklich Schuld trägt oder nicht. Hauptsache die aufgebrachte Person findet einen Schuldigen.

Der Bibeltext hinterfragt zunächst, wer uns das Recht gibt, über jemanden zu urteilen. Allein Gott kennt jeden und weiß, wie wir wirklich sind.

Der zweite Teil des Bibeltextes gibt Hoffnung in schweren Zeiten: Egal was kommt, wir fallen nie aus Gottes Liebe. Auch im Streit, in schwierigen Situationen, dürfen wir daran glauben, dass es wieder besser werden kann.

Anwälte helfen uns vor Gericht, unsere Unschuld zu beweisen bzw. Opfer zu schützen. Jesus hat uns seinen Geist als „Beistand“ gesandt, der uns in schwierigen Momenten hilft - wenn wir unschuldig angeklagt sind ebenso wie wenn wir tatsächlich Schuld auf uns geladen haben.

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