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Station 10

Eine Station des "Virtuellen Bibelwegs Degerloch"

Stolz steht er da, der Fernsehturm – überragendes Wahrzeichen von Stuttgart. Seine Erbauer haben sich voll und ganz für ihre Idee eingesetzt, haben viel gewagt, riesige Anstrengungen unternommen. Jesus macht seinen Jüngern klar, dass seine Sache genau so vollen Einsatz verlangt:

Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.

Wenn einer von euch einen Turm bauen will, setzt er sich dann nicht zuerst hin und rechnet, ob seine Mittel für das ganze Vorhaben ausreichen? Sonst könnte es geschehen, dass er das Fundament gelegt hat, dann aber den Bau nicht fertig stellen kann. Und alle, die es sehen, würden ihn verspotten und sagen: Der da hat einen Bau begonnen und konnte ihn nicht zu Ende führen.

Darum kann keiner von euch mein Jünger sein, wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet.

(Lk 14, 27-30.33)

Das klingt hart. Müssen wir denn wirklich alles aufs Spiel setzen? Genügt nicht auch ein bisschen guter Wille, ein gutes Werkchen hier und da?

Nein, stellt Jesus klipp und klar fest: Wer sich für das Gute in der Welt einsetzen möchte, der muss dafür seinen ganzen Einsatz geben. Wir können nur dann etwas bewirken, wenn wir voll und ganz zu unseren Überzeugungen stehen.

Wie kann uns der Glaube dabei helfen? Zum einen dürfen wir den Blick nach oben richten. Wir haben die große Vision von einer besseren Welt. Zum anderen brauchen wir aber auch ein starkes Fundament, damit wir mit beiden Beinen fest auf dem Boden bleiben, mitten im Leben stehen. Aufgerichtet zwischen Fundament und Himmel – so können wir mit Gottes Hilfe wirklich über uns hinauswachsen ...

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